Bewerber-Screening in Sozialen Netzwerken ist nicht erlaubt

Ein aktueller Jusletter-Beitrag hat, kurz nachdem ich via Twitter auf ihn aufmerksam gemacht habe, für einige Diskussionen gesorgt. Es handelt sich um den Beitrag „Soziale Netzwerke und Arbeitsverhältnis“ von Dr. iur. Urs Egli in Jusletter 17. Januar 2011. Eines will ich vorweg nehmen: Der Beitrag ist ein „must“ für Arbeitsrechtler, Personalfachleute und Social Media Interessierte.

Der Autor Urs Egli ist als als Zürcher Anwalt (www.epartners.ch) auf Technologierecht spezialisiert. In seinem Beitrag analysiert er wie sich Soziale Netzwerke heutzutage auf den Betriebsalltag auswirken. Die Themen sind damit gegeben: Chancen und Riskien für den Betrieb, Datenschutzfragen, Hinweise zu Nutzungsreglementen, Missbrauchsmöglichkeiten durch die Arbeitnehmer, Überwachung durch den Arbeitgeber, Screening von Stellenbewerbern, das „Friending“ zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern sowie die Nutzung Sozialer Medien innerhalb des Betriebs.

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Mein Blog

Seit fast einem Jahrzehnt bewege ich mich als Schweizer Jurist im Bereich „Recht und Informatik“. Dass das Recht vom wahnsinnig raschen technologischen Fortschritt immer wieder herausgefordert wird, erlebe ich als sehr stimulierend. Dabei scheint es mir wichtig als Juristen Augenmass zu wahren und sich aktuell zu halten – was ja beides nicht immer ganz einfach ist. Diese beiden Fähigkeiten sind nebst anderen zentral in der Rechtsanwendung, Rechtsprechung wie auch der Rechtsetzung. Bei letzterer, also der Rechtsetzung, ist zu beachten, dass der Forderung nach Anpassung der gesetzlichen Grundlagen nicht immer sofort nachzugeben ist – oft sind unsere Rechtsgrundlagen viel flexibler, als wir gemeinhin annehmen.

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