Homeoffice #17 – Homeoffice muss nicht zuhause stattfinden

Muss denn Homeoffice zwingend zuhause stattfinden? Nein, überhaupt nicht. Es sollte dort stattfinden, wo es für Sie zum Arbeiten am besten passt. Insofern ist das Wort «Homeoffice» etwas missverständlich. Aber das macht nichts, wir sind ja flexibel. Sie können das gerne bspw. auch «Telearbeit», «mobiles Arbeiten» oder «Remote Work» nennen. Das spielt (meistens) nicht so eine grosse Rolle.

Das Bett eignet sich vermutlich nicht oder nur selten zum Arbeiten. Nur schon deshalb nicht, weil Sie darin ja irgendwann mal wieder schlafen möchten und sich dabei nicht immer wieder an die Arbeit erinnern möchten. Aber vielleicht könnte man auch im Bett das eine oder andere Dokument für die Arbeit lesen, wenn man sonst grad nirgends ungestört ist. Und vielleicht haben Sie ja einfach grad Lust im Bett zu arbeiten und das motiviert sie.

Manche Leute können super gut in ihrem Wohnzimmer arbeiten. Vielleicht nicht den ganzen Tag lang. Aber mal ein bis zwei Stunden auf dem Sofa arbeiten kann eine gute Abwechslung sein. Für einige ist der Fernsehapparat auch ein prima Bildschirm für virtuelle Meetings. Für mich persönlich eignet sich die Stube v.a. dann nicht, wenn meine Kinder um mich herum sind. In diesen Situationen schätze ich mein kleines Arbeitszimmer sehr.

Selbstverständlich können Sie auch nach draussen gehen und dort arbeiten. Je nachdem, was Sie grad zu tun haben und wie die Sonneneinstrahlung Ihren Laptopbildschirm verspiegelt, bieten sich auch dort Papierlektüre, Telefonate oder vielleicht auch die Lektüre auf einem E-Reader an, auf deren Bildschirmen sich die Sonne meist viel weniger spiegelt.

Wenn Sie nicht ins Büro möchten und nicht zuhause bleiben, dann versuchen Sie es doch mal mit der Bibliothek in Ihrer Stadt. Die Ruhe einer Bibliothek kann manchmal herrlich sein. Und ich persönlich finde Bücher um mich herum immer sehr anregend.

Wenn Sie dabei ein Büro oder die Büroatmosphäre vermissen, aber es aber vielleicht doch heute grad nicht das Büro sein soll, kann auch ein Co-Working-Space mal eine Alternative sein. Die gibt es inzwischen an vielen Orten.

Ich selber bin eher der Typ, der gerne auch mal in ein Café oder ein Restaurant sitzt und dort eine Weile arbeitet. Ab und zu sind das Treiben um mich herum und einzelne Personen eine willkommene Inspiration und bringen mich auf neue Ideen.

Photo by abi ismail on Unsplash

Etwas mehr Ruhe oder ein Café finden Sie aber grad in grösseren Organisationen oder Firmen auch im Büro. Wenn Sie also etwas Café-Atmosphäre möchten, können Sie auch in die Kantine arbeiten gehen oder wenn Sie dem Grossraumbüro entfliehen möchten, reservieren Sie sich einen Raum fürs konzentrierte Arbeiten – wenn das nicht als solches vorhanden ist, gibt es meist auch unbeliebte Sitzungszimmer, die häufig frei sind.


Fazit zum Mitnehmen:

  • Arbeiten Sie im Homeoffice, wo es für Sie am besten ist (falls das aus Sicherheitsgründen geht). Das muss nicht unbedingt zuhause sein. Und es muss auch nicht immer derselbe Ort sein.
  • Gehen Sie als Arbeitgeberin oder Vorgesetzte mit gutem Beispiel voran und kommunizieren Sie es, wenn Sie woanders arbeiten.

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